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"Stricherarbeit" der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V.

Gemeinsam mit dem Verein zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten e.V. arbeitet die AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. im Bereich der Mann-männlichen Prostitution – kümmert sich um die Probleme von “Strichern”.

Etwa 300 Männer leben in Stuttgart in prekären Verhälnissen von Prostitution. Tagtäglich ist für sie HIV/AIDS ein Thema, Prävention enorm wichtig. Daher engagiert sich die AIDS-Hilfe Stuttgart e.V., um die männlichen Prostituierten sensibel für sexuell übertragbare Krankheiten (STD) und insbesondere HIV zu machen.

Die Arbeit der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. und ihres Kooperationspartners bei der Arbeit im Bereich Mann-männliche Prostitution, dem Verein zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten e.V., ruht dabei auf zwei Säulen: auf Streetwork-Einsätzen und dem Café Strich-Punkt. der Stuttgarter Anlaufstelle, für Jungs, die anschaffen gehen.

  

  

Streetwork zur HIV-Prävention

Die AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. betreibt HIV-Prävention durch Streetworking in der schwulen Szene Stuttgarts und an Orten Mann-männlicher Prostitution. Diplom-Sozialarbeiter (FH) und Streetworker Nils Ullrich von der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. ist an jedem ersten Dienstag im Monat, von 20.30 Uhr bis 23.00 Uhr, und an jedem vierten Mittwoch, von 20.00 Uhr bis 23.00 Uhr, in Lokalen der Stuttgarter schwulen Szene anzutreffen.

Zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen vom Café Strich-Punkt, der Stuttgarter Anlaufstelle für männliche Prostituierte, geht er jeden Dienstag zwischen 20.30 Uhr und 23.00 Uhr und an jedem zweiten und jedem vierten Freitag im Monat ab 21.00 Uhr, an die Orte, an denen in Stuttgart Mann-männliche Prostitution stattfindet: U-Bahn-Haltestelle Staatsgalerie, Hauptbahnhof, Arnulf-Klett-Passage und der angrenzende Park sowie einschlägige Stricher-Lokale etc.

Schutzraum Café Strich-Punkt

Das Café Strich-Punkt bietet einen Schutzraum für Stricher, die ohne feste Bleibe oder Arbeit sind, die Gesundheits- oder Drogen-Probleme haben oder Gewalt erfahren mussten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Cafés wollen beraten und unterstützen – zum Beispiel bei der Begleitung zu Ämtern und Behörden, mit Arzt- und Rechtsberatungs-Sprechstunden, mit kostenlosem Essen und Trinken oder schlichtweg mit einem offenen Ohr für jeden, der Hilfe benötigt.

Das Café Strich-Punkt wird immer montags von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr und mittwochs von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der Gemeinsamen Anlaufsstelle für weibliche und männliche Prostituierte in Kooperation mit dem Verein zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten e.V. angeboten:

Anlaufstelle für Prostituierte – Café Strich-Punkt
Jakobstr. 3
70182 Stuttgart
Tel.: 0711/67 21 24 48
E-Mail 1: cafe-strich-punkt@aidshilfe-stuttgart.de
E-Mail 2: cafe-strich-punkt@verein-jugendliche.de

2011 berichtete das Evangelische Kirchenfernstehen über die Stuttgarter Stricherarbeit: kirchenfernsehen.de.

Anlaufstelle für Stuttgarter Stricher

Den Fyler mit umfangreichen Informationen zum Café Strich-Punkt in der Stuttgarter Anlaufstelle für Prostituierte gib es hier zum Download. [ ca.1,78 MB]

Kompakte Informationen zum Anlaufstellenangebot für männliche Prostituierte “Café Strich-Punkt” gib es hier zum Download! [ca. 682 KB]

Café Strich-Punkt bei facebook!

Zusätzlich zum Anlaufstellen Angebot Café Strich-Punkt – für männliche Prostituierte – ist zu anderen Öffnungszeiten in der Stuttgarter Anlaufstelle für Prostituierte auch ein Angebot für weibliche Prostituierte – das “Café La Strade” – vorhanden. Das “Café La Strada” wird vom Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Stuttgart und vom Caritasverband für Stuttgart e.V. betrieben.

Den Flyer der Stuttgarter Anlaufstelle für weibliche Prostituierte “Café La Strada” gib es hier zum Download! [ca. 1,77 MB]

Weitere Auskünfte zur Arbeit der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. mit männlichen Prostituierten erteilt gerne:

(Stand: Dezember 2013)